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Arten
 
G. barthlottii - POREMBSKI, EB. FISCH. & GEMMEL (1996) - Untergattung Genlisea
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PUBLIKATION: Bull. Museum. Natn. Hist. Nat. Paris 4. ser. 18 Sect. B Adansonia: 152 (1996)
G. africana - OLIV. (1865) - Untergattung Genlisea
 
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PUBLIKATION: Voy. Distr. Diam. 2: 429 (1833)
G. aurea - A. ST. HIL. (1833) - Untergattung Genlisea
 
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PUBLIKATION:  J. Linn. Soc. Bot. 9:145 (1865)
G. glandulosissima - R. E. FR. (1916) - Untergattung Genlisea
Verbreitung: Brasilien (Mato Grosso). Dort ist G. aurea sehr weit verbreitet und wächst zwischen Gräsern auf humusreichen Sandböden in Hochgebirgen zwischen 550 und 2550 m.
Die Pflanzen findet man vorwiegend in Gewässernähe oder in dauernassen, sumpfigen Gebieten. Meist sind sie von fließendem umgeben oder teilweise vollständig überschwemmt.
 
Merkmale: Genlisea aurea ist eine der größten Arten der Gattung (Taylor, 1991). Die dichte Blattrosette besteht aus zahlreichen schmalen, ca. 2 mm breiten und bis zu 50 mm langen Blättern. Der Durchmesser der Blattrosette beträgt maximal 5 cm, da meist nur die Blattspitzen an der Oberfläche sichtbar sind.
G_aurea2
G_africana
G_barthlottii
PUBLIKATION:  Schwed. Rhod. - Kongo Exp. 1: 301 (1916)
G_glandulosissima
 
G. hispidula - STAPF (1904) - Untergattung Genlisea
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PUBLIKATION: Dyer, Fl. Cap. 4: 437 (1904)
Ausgewählte Arten:
G. margaretae -  HUTCH (1946) - Untergattung Genlisea
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PUBLIKATION: Botanist in S. Af.: 529 (1946)
Verbreitung: Sambia, Madagaskar, Tansania. Wächst in Moospolstern in dauerfeuchten Mooren sowie in überrieselten Sickerfluren auf Inselbergen.
 
Merkmale: Mehrjährige Art. Die dichte Blattrosette besteht aus zahlreichen länglich schmalen Blättern von 2 - 3 cm Länge.  Die zahlreichen Reusenfallen können bis zu 20 cm lang werden.
 
Blüte: Die Blütenstände werden bis zu 30 cm hoch und sind vorwiegend im oberen Bereich sehr stark mit Drüsen besetzt. Die zahlreichen, dicht angeordneten Blüten sind violett bis malven- farben.
G_margaretae_Sambia2_small1
G. pygmaea - A. ST. HIL. (1833) - Untergattung Genlisea
 
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Verbreitung: Brasilien, Venezuela, Guyana, Kolumbien, Trinidad. Wächst auf nassen, teils über- schwemmten Sandböden auf Sandsteinfelsen in See- oder Sumpfgebieten in Höhenlagen von 900 - 1400 m.   
 
Merkmale: Die kleine dichte Rosette besteht aus schmalen spatelförmigen Blättern.
Als nächste verwandte Art wird
G. aurea genannt, die jedoch sehr viel größer ist.
 
Blüte:
Die 5 - 15 cm hohen Blütenstände sind mit drüsigen Haaren besetzt und tragen bis zu 8 hellgelbe Blüten mit einem kurzen spitzen Sporn.
G_pygmaea
Verbreitung: Brasilien, Guyana, Venezuela. Wächst in sehr hohen Lagen der Tepuis (Mt. Roraima, Kukenan Tepui, Cerro Marahuaka).
 
Merkmale: Eine relativ kleine Art mit dunkelgrünen spatelförmigen Blättern.
 
Blüte: Die kurzen Blütenstiele sind mit Drüsenhaaren besetzt. Die winzigen Blüten sind gelb und der Sporn ist kürzer als die Unterlippe der Blütenkrone, wodurch sie sich von den anderen gelb blühenden Arten aus Südamerika unterscheidet.
G_roraimensis
Verbreitung: Brasilien, Venezuela, Guyana, Paraguay, Surinam. Wächst vorwiegend in flachen Gewässern.
 
Merkmale: Halbaquatische Art mit schmalen dunkelgrünen, länglich-runden Blättern.
 
Blüte: Der unbehaarte Blütenstiel ist etwa 3 -10 cm lang und trägt kleine gelbe Blüten mit einem langen, spitz zulaufenden Sporn.
G_repens
 
G. roraimensis - N. E. BR. (1901) - Untergattung Genlisea
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G. stapfii - A. CHEV. (1912) - Untergattung Genlisea
PUBLIKATION:  Voy. Distr. Diam. 2 : 431 (1833)
 
G. repens - BENJ. (1847) - Untergattung Genlisea
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G. filiformis - A. ST. HIL. (1833) - Untergattung Genlisea
 
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Verbreitung: Brasilien, Venezuela, Guyana, Kuba, Kolumbien, Belize, Bolivien, Guatemala. Wächst auf sandigen Sumpfböden in Höhenlagen von 1200 - 1450 m.
 
Merkmale: G. filiformis bildet eine dichte Rosette aus kleinen grünen, rundlich-ovalen Blättern. Die Art bildet keine Ausläufer wie G. violacea.
 
Blüte: Die Blütenstände sind etwa 10 - 15 cm hoch und mit wenigen, zerstreuten Haaren besetzt. Die kleinen Blüten sind sind gelb mit hell-gelber, leicht abgestumpfter Spornspitze.
Die selbstbestäubenden Blüten entwickeln zahlreiche Samen.
G_filiformis1
PUBLIKATION: Voy. Distr. Diam. 2: 430 (1833)
 
G. guianensis - N. E. BR. (1900) - Untergattung Genlisea
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PUBLIKATION:  Hook., Ic. Pl. 21: T. 2629 (1900)
Verbreitung: Guyana, Venezuela (Bolivar), Brasilien (Bahia, Mato Grosso, Goiás). Wächst halbaquatisch meist in fließenden Gewässern oder in kleinen Tümpeln.
 
Merkmale: Eine der größten Arten der Gattung. Die bandförmigen Blätter können eine Länge von bis zu 25 cm erreichen.  
 
Blüte: Die Blüten sind blau-violett, 2 cm lang und ca. 1 cm breit. Blütenstiel und Samenkapsel   sind kaum behaart bis fast kahl. Der lange, breite Sporn ist etwa doppelt so lang, wie die Unterlippe.
G_guianensis01
 
G. lobata - FROMM-TRINTA (1989) - Untergattung Tayloria
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PUBLIKATION:  Bradea 5: 152 (1989)
PUBLIKATION: Mart., Fl. Bras. 10: 254 (1847)
PUBLIKATION: Trans. Linn.Soc. 2. ser. 3: 56 (1901)
PUBLIKATION: Mem. Soc. Bot. France 2: 188 (1912)
G_stapfii
G. subglabra - STAPF (1906) - Untergattung Genlisea
 
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PUBLIKATION: Dyer, Fl. Tr. Af. 4: 498 (1906)
Verbreitung: Burundi, Malawi, Tansania, Zaire, Sambia.
 
Merkmale: Mehrjährige Art. Die offene Rosette besteht aus bis zu 5 cm langen rundlich spatel- förmigen Blättern.
 
Blüte: Die meist einfach verzweigten Blütenstände können bis zu 70 cm lang werden und sind im oberen Bereich mit Drüsenhaaren, im unteren Teil mit nicht drüsigen Haaren besetzt. Die Blütenknospen sind ebenfalls mit Drüsen versehen. Die Blütenfarben reichen von violett, blau bis hin zu malvenfarben oder rosa.
G_subglabra1
Verbreitung: Kamerun, Zentralafrika, Kenia, Malawi, Mosambik, Nigeria, Südafrika, Tansania, Sambia, Zimbabwe. Wächst in feuchten, sumpfigen Gegenden im tropischen West- u. Südafrika.

Merkmale: Mehrjährige Art. Die offene Rosette besteht aus dunkelgrünen spatelförmigen, etwa 2 - 5 cm langen Blättern.
 
Blüte: Der bis zu 30 cm lange, kaum behaarte Blütenstand trägt etwa 15 mm kleine rosa oder malvenfarbenen bis blaue Blüten. Der stumpfe, leicht abgewinkelte Sporn ist an der Spitze stark behaart.
G_hispidula
Verbreitung: Brasilien. Wächst auf Sandböden oder auf mit Moos bewachsenen Sandstein- Felsen.  
 
Merkmale: Die kleine offene Rosette besteht aus kurzen spatelförmigen Blättern.
 
Blüte: Die langen behaarten Blütenstiele tragen kleine weiße Blüten, die an der Oberlippe mit blau-violetten Äderchen durchzogen sind. Die Kronlappen sind deutlich ausgerandet und unterscheiden sich dadurch von den meisten anderen Arten der Gattung.
 
G. uncinata - P. TAYLOR & FROMM-TRINTA (1983) - Untergattung Tayloria
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PUBLIKATION: Bradea 3: 365 (1983)
Verbreitung: Brasilien (Mucuge).
 
Merkmale: Mehrjährige Art. Die Blattrosette besteht aus wenigen, spatelförmigen Blättern, die recht groß werden können.
 
Blüte: Die langen, dicken Blütenstiele sind dicht mit Drüsen besetzt und nicht verzweigt. Die großen Blüten sind hell-violett.
 
Ein Artikel über die Wiederentdeckung von G.
uncinata in Mucuge durch Fernando Rivadavia (1995) ist auf der Seite der  zu finden:
G_uncinata1_small
G. violacea - A. ST. HIL. (1833) - Untergattung Tayloria
 
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PUBLIKATION: Voy. Distr. Diam. 2: 431 (1833)
Verbreitung: Brasilien (Minas Gerais, Espirito Santo, Sao Paulo). Wächst in lockeren, feuchten Sandböden oder auf moosbedeckten Sandstein-Felsen in Höhenlagen über 1000 m.
 
Merkmale: Die spatelförmigen Blätter sind zu einer kleinen Blattrosette vereint. G. violacea bildet zahlreiche Ausläufer.
 
Blüte: Die langen Blütenstiele sind mit Drüsen besetzt. Die Blüten sind vorwiegend violett und deutlich in Ober- und Unterlippe aufgeteilt, die Blütenblätter sind leicht gewellt. Die keilförmige Unterlippe ist dreilappig. Der kurze Sporn ist keulenförmig.
G_violacea
Foto: A. Fleischmann
Verbreitung: Congo-Kinshasa, Angola, Sambia, Südost-Zaire, Zimbabwe. Wächst auf sehr nassen, saisonal überschwemmten Böden.

Merkmale: Einjährige Art. Die dichte Rosette besteht aus 2 - 4 cm langen spatelförmigen Blättern.
 
Blüte: Die filigranen, bis zu 50 cm langen, meist einfach verzweigten Blütenstiele sind im oberen Drittel dicht mit Drüsen besetzt.  Die Farbe der Blütenkrone reicht von blau, tief violett bis hin zu malvenfarben oder auch cremefarben. Der breite Sporn ist nur wenig länger als die Unterlippe der Blütenkrone.
Foto: A. Fleischmann
Verbreitung: Guinea (Inselbergs), Westafrika.
 
Merkmale: Einjährige Art, die G. stapfii sehr ähnlich ist, jedoch etwas größer ist. Die Rosette besteht aus zahlreichen, etwa 2 cm langen, spatelförmigen Blättern.
 
Blüte: Die Blütenstände sind 18 - 24 cm hoch und mit Drüsen besetzt, die im Bereich der Blüten zahlreicher werden. 3 - 4 violett farbene Blüten. Der Sporn ist deutlich länger als die Unterlippe der Blütenkrone, was bei G. stapfii nicht der Fall ist.
 
Bemerkung: Die Art wurde nach Pr. W. Barthlott benannt, der zahlreiche Studien über afrikanische Genlisea durchgeführt und Expeditionen der Inselberge in Westafrika geleitet hat.
Die Pflanzen sind mit einer schützenden Schleimschicht überzogen, deren Funktion noch weitestgehend unklar ist. Eine Besonderheit, die in dem Maße nur gelegentlich bei G. pygmaea, mit der G. aurea am nächsten verwandt ist, auftritt.
 
Blüte: Die Art kann das ganze Jahr hindurch blühen. Der 10 –40 cm hohe Blütenstand ist mit zahlreichen einfachen und drüsigen Haaren besetzt. Es werden in der Regel 1 – 3 leuchtend gelbe Blüten gebildet, jedoch sind auch bis zu 11 Blüten möglich (Fromm-Trinta, 1979).
Verbreitung: Sambia, Zimbabwe. Wächst vorwiegend überschwemmt in Sumpfgebieten.
 
Merkmale: Mehrjährige Art. Die Rosette besteht aus zahlreichen, aufrechten, etwa 5 - 10 cm langen, spatelförmigen Blättern.
 
Blüte: Die Blütenstände sind 6 - 14 cm hoch und dicht mit zahlreichen Drüsen besetzt. Die Blüten sind purpurn oder malvenfarben. Der spitz zulaufende Sporn ist deutlich länger als die Unterlippe der Blütenkrone.
Foto: A. Fleischmann
Foto: A. Fleischmann
Verbreitung: Angola, Kamerun, Zentralafrika, Gabun, Guinea, Liberia, Mali, Sierra Leone, Zaire.

 
Merkmale: Einjährige Art. Die dichte Rosette besteht aus spatelförmigen, etwa 2 - 3 cm langen Blättern. G. stapfii, die als ein Synonym für G. africana gehalten wurde (TAYLOR 1963), unterscheidet sich durch kleine, Haare ohne Drüsen an den Blütenständen, die sich zwischen den mit Drüsen versehenen Haaren befinden, während an den Blütenständen von G. africana ausschließlich mit Drüsen besetzte Haare zu finden sind. Der Sporn von G. stapfii ist kürzer als die Unterlippe der Blütenkrone, wodurch sie sich von G. barthlottii differenziert.
Ein Artikel über die Wiederentdeckung von G. uncinata in Mucuge durch Fernando Rivadavia (1995) ist auf der Seite der  zu finden: http://www.carnivorousplants.org/cpn/samples/NatHist293Guncinata.htm
G. spec. Itacambira Beauty
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Merkmale: Kreuzung der beiden Arten G. lobata und G. violacea. Diese wüchsige Kulturhybride lässt sich sehr einfach kultivieren. Die Blattrosette ist G. violacea sehr ähnlich.
 
Blüte: Die Blütenstiele werden sehr lang und tragen zahlreiche hellviolette Blüten, die teilweise mit dunklen Adern durchzogen sind. Am Schlundeingang befindet sich ein gelber Gaumenwulst.
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Verbreitung: Itacambira, Minas Gerais, Brasilien.
 
Merkmale: Eine noch unbeschriebene Art, die nahe mit G. violacea verwandt ist. Die dichte, kräftige Rosette besteht aus rundlich-spateligen Blättern.
 
Blüte:
Der lange, kräftige Blütenstiel ist dicht mit Drüsen besetzt. Die Blüten sind dunkel-violett bis lila und deutlich in Ober- und Unterlippe aufgeteilt. Am Schlundeingang befindet sich ein gelber Gaumenwulst.
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G. spec. very Broad Leaf
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Verbreitung: Brasilien.
 
Merkmale: siehe G. sp. Cipo
G_sp_broadleaf
 
G. lobata x violacea - Kulturhybride
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G. spec. Cipo
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Verbreitung: Serra do Cipo, MG, Brasilien.
 
Merkmale: Diese noch unbeschriebene Art ist G. violacea sehr ähnlich. Möglicherweise handelt es sich um eine Unterart. Die offene Rosette besteht aus wenigen, dunkelgrünen, oval- rundlichen Blättern.
 
Blüte: Die langen Blütenstiele sind stark mit Drüsenhaaren besetzt. Die Blüten sind hellviolett bis creme weiß und deutlich in Ober- und Unterlippe aufgeteilt. Auf dem Mittellappen der Unterlippe befindet sich am Schlund zwei gelbe Gaumenwulste.
G_sp_Cipo
 
G_lobata
 
Foto: A. Fleischmann