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P. conzattii - ZAMUDIO & VAN MARM (2003) - Sect. Heterophyllum
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PUBLIKATION: Acta Bot. Mex. 62: 16 (2003)
 
P. chilensis - CLOS (1963) - Sect. Ampullipalatum
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P. colimensis - MC VAUGH & MICKEL (1963) - Sect. Orcheosanthus
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PUBLIKATION: Gay Hist. Fis. Pol. Chile Bot. 4: 365 (1849)
P. crassifolia - ZAMUDIO (1988) - Sect. Longitubus
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PUBLIKATION:  Acta Bot. Mex. 3: 21 (1988)
 
P. crystallina - SIBTH EX SIBTH & SMITH (1806) - Sect. Cardiophyllum
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PUBLIKATION: Fl. Graec. 1: 8 (1806)
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PUBLIKATION: Brittonia 15: 138 (1963)
 
P. debbertiana - SPETA & FUCHS (1992) - Sect. Crassifolia
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PUBLIKATION: Linzer Biol. Beitr. 24: 375 (1992)
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P. caerulea - WALT. (1788) - Sect. Isoloba
PUBLIKATION: Fl. Carol.: 63 (1788)
 
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Verbreitung: Carolina, Georgia, Florida. Wächst in feuchtnassen Gegenden der niederen Küsten- regionen auf torhaltigen Sandböden, teilweise in Gräben auch zusammen mit P. pumila.
 
Merkmale: Diese hübsche Pflanze bildet nur eine Blattform aus. Die Blätter sind gelblich-grün, die Blattränder seitlich stark nach oben gebogenen. Die Rosette erreicht einen Durchmesser von etwa 4 - 6 cm.
 
Blüte: Blütezeitpunkt ist von Frühjahr bis Sommer. Es werden bis zu 3 Blüten pro Blühperiode ausgebildet. Die Blütenstiele sind dicht mit Drüsen besetzt und können bis zu 30 cm lang werden. Die Kronlappen sind blassviolett bis blau und mit dunkler Äderung durchzogen. Die Kronröhre ist etwas heller mit feiner schachbrettartiger Nervatur. Aus dem Schlund ragt ein recht großer hell-gelber haariger Gaumenwulst. Der kurze Sporn ist nur leicht gekrümmt.
 
Kultur: Heller und gut belüfteter Standort bei Sommertemperaturen von 25 - 30 °C und erhöhter Luftfeuchtigkeit. Die Pflanzen können den Sommer über immer etwa 1 - 2 cm im Wasser stehen. Im Winter sollten sie jedoch etwas trockener und kühler kultiviert werden.
Verbreitung: Chile, Argentinien. Nördlich der Breite Chiloes in Südamerika wird P. antarctica von P. chilensis abgelöst. Die Pflanzen wachsen in der antarktischen Moorflora an offenen, feuchten Stellen auf torfhaltigen Böden neben Sphagnummoosen in der subandinen Hochregion in Höhenlagen zwischen 1000 und 2300 Metern.
 
Merkmale: Die Pflanzen bilden nur eine Blattform aus, mit der sie auch den arktischen Winter überdauern. Die verkehrt-eirunden Blätter sind grün-gelblich gefärbt, mit einer Äderung durchzogen und laufen spitz zu. Die Blattränder stark nach oben gebogen. Das Blatt ist zum Zentrum der Rosette stielartig verjüngt.
 
Blüte: Die Pflanzen blühen am Naturstandort von Dezember bis März mit 3 - 4 kleinen Blüten. Die Blütenstiele sind sehr kurz und die Blüten öffnen sich dich über der Blattoberseite. Die kelchartigen Blüten sind hellviolett gefärbt. Die Kronlappen der Unerlippe sind nur wenig länger, als die der Oberlippe und die Lappen sind am Rand leicht eingekerbt. Der Kronröhre geht direkt in den kurzen stumpfen Sporn über und ist nur leicht gekrümmt.
 
Bemerkung: Diese Art ist in Kultur noch nicht sehr weit verbreitet. Daher liegen bisher noch wenig Erkenntnisse über die erfolgreiche Kultur vor. Sie sollte sich ähnlich wie P. antarctica
kultivieren lassen.
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Verbreitung: Mexiko, im Bundesstaat Colima. Dort wachsen die Pflanzen an senkrechten Kalkstein- oder Gipsfelsen in Höhenlagen von 350 bis 500 m.
 
Merkmale: P. colimensis bildet Sommer- und Winterblätter. Die großen Sommerblätter dieser stattlichen Fettkrautart sind verkehrt eirund und dicht mit auffallend langen Drüsenhaaren ver- sehen. Die Blattränder sind leicht nach unten gebogen. Die Winterblätter sind zu einer dichten, runden Rosette vereinigt, die sich tief in den Boden zurückzieht. Die Blattenden der Winter- blätter sind mit feinen weißen Härchen besetzt, die sich wie ein Geflecht um die ganze Rosette ziehen.
 
Blüte: Die Pflanzen blühen im Mai sobald die ersten Sommerblätter erscheinen. Die Blütenstiele sind auffallend kurz und dicht mit Drüsenhaaren versehen. Die Blüte ist sehr groß und leuchtend pink gefärbt. Die Kronblätter überlappen sich, wobei die Lappen der Oberlippe nur etwa halb so groß, wie die der Unterlippe sind.
 
Kultur: Heller bis leicht beschatteter Standort. Im Sommer mäßig feucht kultivieren, im Winter bei kühlen Temperaturen und etwas erhöhter Luftfeuchtigkeit durchweg trocken halten. Beim Erscheinen der Blüte im Februar/März sollte der Boden bereits wieder leicht feucht gehalten werden, damit die Blüten nicht eintrocknen.
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Verbreitung: Mexiko, Santiago Nuyoo Paas im Bundesstaat Oaxaca. Wächst an schieren Kalk- felsen, teils in Moospolstern, beschattet von Bäumen oder Büschen, in Höhenlagen von 2400 m.

Merkmale: P. conzattii bildet Sommer- und Winterblätter. Die Blätter der Sommerrosette sind rundlich und werden bis zu 4 cm lang und gelblich grün gefärbt. Bei ausreichend Licht färbt sich die Blattrosette rötlich-braun. Der Blattrand ist leicht nach oben gebogen. Das untere Drittel der Blätter ist mit weißen Härchen versehen. Die Winterrosette besteht aus zahlreichen schuppen- förmigen Blättern, deren Zentrum rötlich-braun gefärbt ist.
 
Blüte: Die Pflanzen blühen aus der Winterrosette. Die Blüte ist vorwiegend weiß mit einem leicht lila gefärbten Rand. Die Kronlappen sind mit zahlreichen feinen weißen Härchen besetzt. Die flache Krohnröhre ist leicht nach unten gebogen. Der kurze hellgrüne Sporn ist abgestumpft.
 
Kultur: Die Kultur dieser Art ist nicht ganz einfach. Es scheint sehr schwer zu sein, den Lebens- zyklus der Pflanze nachzuahmen.
 
Bemerkung: Diese Art wurde 1993 von Alfred Lau entdeckt und unter der Bezeichnung P. spec. Santiago Nuyoo Paas in Kultur verbreitet. Erst im Jahre 2003 wurde sie von S. Zamudio Ruiz und J. van Marm beschrieben und nach dem Botaniker Don Cassioano Conzatti benannt.
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Verbreitung: Mexiko, El Chico, Las Vantanas im Bundesstaat Hidalgo. Wächst an senkrechten Felsen in Moospolstern oder organischem Grund in feuchtkühlen Höhen von 2850 - 3000 m.  
 
Merkmale: Eine der wohl schönsten mexikanischen Arten. Die kurz gestielten, leicht spitz zulaufenden Sommerblätter werden bis zu 11 cm lang und sind denen von P. macrophylla sehr ähnlich. Die kleine Winterrosette besteht aus dickfleischigen spitz zulaufend Blättern, die sich an der Spitze rot-bräunlich färben.
 
Blüte: Blütezeitpunkt ist von Dezember bis Februar. Die Pflanzen blühen aus der Winterrosette. Der kurze Blütenstiel ist dicht mit zahlreichen weißen Härchen besetzt. Die Blüten sind purpurrot und metallisch glänzend. Die trichterförmiger Kronröhre steht fast parralel zum Blütenstiel und geht in einen spitz zulaufenden Sporn über, der leicht nach vorn gekrümmt ist und fast bis zur Rosette der Pflanze herunterreicht.
 
Kultur: Heller bis leicht beschatteter und kühler Standort. Die Pflanzen sollten auch im Winter leicht feucht kultiviert werden.
 
Bemerkung: Der Name crallisfolia (lat. = dickblättrig) bezieht sich auf die dickfleischigen Blätter der Winterrosette.
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Verbreitung: Mexiko, El Huizache im Bundesstaat San Louis Potosi. Wächst an der Nordseite von senkrechten Felsen in ton- oder lehmhaltigen Böden in Höhenlagen um die 1800 m.
 
Merkmale: Eine winzige aber sehr attraktive Fettkrautart. Die keulförmigen Blätter der Sommer- rosette sind grün bis bronzefarben mit drüsig be-haarter Oberseite und leicht eingerollter Blatt- spreite. Die kompakte Winterrosette besteht aus kleineren grünen Blättern, deren vorderer Rand leicht nach oben gebogen ist.
 
Blüte: Blütezeitpunkt ist von Februar - April. Es werden bis zu 3 Blüten pro Blühperiode ausgebildet. Die Blütenstiele sind kahl und etwa 6 - 7 cm lang. Die Kronlappen sind purpur- farben, der Schlund gelblich-weiß. Es existieren auch Formen mit rein weißen oder rosa Blüten. Auf dem Mittellappen der Unterlippe befindet sich ein gelber haariger Gaumenwulst. Der kurze Sporn ist leicht gekrümmt.
 
Kultur: Heller bis leicht beschatteter Standort. Im Sommer feucht, im Winter kühl und trocken kultivieren. Verträgt auch ein leicht kalkhaltiges Substrat.
 
Bemerkung: Der Name debbertiana bezieht sich auf Paul Debbert, der diese Art zusammen mit auf einer Sammelreise in Mexiko im Jahre 1989 entdeckt hat.
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Verbreitung: Zypern (Endemit des Troodosgebirge an den Quellen von Evrico), Türkei. Wächst an sumpfigen Standorten in der Nähe von Quellen oder in Moospolstern im Schatten von Schwarzkiefern in Höhen von 1500 - 1800 m.
 
Merkmale: Diese kleine Fettkrautart unterscheidet sich von den temperierten Arten insofern, dass sie keine Winterknospen ausbildet. Die zarten, länglich-elliptischen Blätter werden kaum größer als 2 cm und sind an der Spitze rundlich und nicht wie bei P. hirtiflora eingekerbt.
P. crystallina ist allgemein etwas kleiner als die Unterart hirtiflora.
 
Blüte: Die Pflanzen blühen im Frühjahr und im Spätsommer. Die Blüten sind weißlich, zart rosa oder bläulich überhaucht. Auf dem Mittellappen der Unterlippe befindet sich ein gelber, haariger Gaumenwulst. Die trichterförmige, leicht konische, gelb-grün gefärbte Kronröhre ist auf der Rückseite charakteristisch bräunlich gestreift. Die Blüten besitzen deutlich ungleiche Kronlappen. Der Sporn ist relativ kurz.
 
Kultur: Heller Standort ohne direktes Sonnenlicht bei Temperaturen von 25 - 30 °C und hoher Luftfeuchtigkeit. Die Pflanzen können das ganze Jahr hindurch feucht kultiviert werden und ver- tragen auch leichten Frost bei dem sie sich zurückziehen und im Frühjahr aus den Wurzeln neu austreiben. Es empfielt sich jedoch, sie nur bei mäßig kühlen Temperaturen zu überwintern.
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P. cyclosecta - CASPER (1963) - Sect. Orcheosanthus
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PUBLIKATION: Feddes  Repert. 67: 11 (1963)
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Verbreitung: Mexiko (Sierra Madre Oriental, Dulces Nombres zwischen den Bundesstaaten Nuevo Leon und Tamaulipas). Wächst vorwiegend im Felsspalten an vertikalen Kalksteinfelsen.
 
Merkmale: P. cyclosecta bildet Sommer- und Winterblätter. Die verkehrteirunden-spateligen Blätter der Sommerrosette sind relativ klein und an der Blattspreite leicht eingerollt. Bei genügend Sonnenlicht färben sich die Blätter bläulich-violett. Die Winterrosette besteht aus kleinen rundlichen, eng aneinander liegenden Blättern.
 
Blüte: Der kurze, drüsige Blütenstiel trägt eine tief violett gefärbte Blüte. Die Kronlappen sind keulenförmig, kreisförmig abgerundet und der Schlund ist weiß gefärbt. Die breite, trichter- förmige ist kurz, der pfriemliche Sporn im Verhältnis sehr lang.
 
Kultur: Aufgrund ihres Vorkommens auf Kalkfelsspalten empfiehlt sich für diese Art ein leicht kalkhaltiges, lockeres Substrat. Ansonsten kann diese Art wie die meisten anderen mexika- nischen Hochlandarten kultiviert werden.
 
Bemerkung: Der Name P. cyclosecta weist auf die Form der Kronlappen hin.
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PUBLIKATION: DC. Prodr. 8: 30 (1844)
P. crenatiloba - A. DC. (1844) - Sect. Temnoceras
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Verbreitung: Mexiko, Guatemala, Honduras, El Salvador, Panama, Costa Rica. Die Art kommt an schattigen, von Sickerwasser durchzogenen Abhängen oder neben Wasserläufen vor. Meist handelt es sich um sandige Lehmböden oder moosige Standorte in der Kiefern-Eichen- Bergmischwaldstufe.
 
Merkmale: P. crenatiloba ist die kleinste unter den bisher beschriebenen Pinguicula-Arten.
Die Blattrosette erreicht einen Durchmesser von weniger als 3 cm. Die oval-eirunden Blätter sind am Rand deutlich eingerollt und ähneln denen von P. villosa. P. crenatiloba bildet nur eine Blattform aus und ist aufgrund der am Standort vorherrschende Trockenperiode nur einjährig.

 
Blüte: Der etwa 3 cm hohe Blütenstiel ist mit langen, zerstreuten Drüsenhaaren besetzt.
Die winzige Blüte ist weiß und besitzt am Schlund einen gelblichen Gaumen. Die Lippen der Blütenkrone sind untereinander sehr ungleich. Der Mittellappen der Unterlippe ist deutlich größer, als die Seitenlappen. Die Unterlippen sind am vorderen Rand dreizahig. Die Oberlippe ist im Vergleich auffällig kurz. Die Blüte ist selbstbefruchtend.
 
Kultur: Bisher liegen kaum Erkenntnisse zur erfolgreichen Kultivierung dieser Art vor. Die Kultur in einem dauerhaft feuchten Gemisch aus Torf, Sand und Lehm bei erhöhter Luftfeuchtigkeit hat sich bisher bewährt.
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Verbreitung: Wächst im feuchten Nebelwaldgebiet auf senkrechten Kalkfelsen im Grenzgebiet der Bundesstaaten Querétaro (Municipio de Landa, Llano Chiquito) und San Luis Potosi (Municipio de Xilitla, Llano del Conejo) in Höhenlagen von 2200 - 2300 m.
 
Merkmale: P. calderoniae unterscheidet sich von den anderen Arten der Gattung durch ihre langen, linear-lanzettlichen Sommerblätter die eine Länge von bis zu 26 cm erreichen können. Die Farbe der Sommerblätter variiert von grün bis hin zu tiefrot.
Die zwiebelförmige Winterrosette besteht aus sukkulenten, spitz zulaufenden, dunkelroten Winterblättern und zieht sich vollständig in den Boden zurück.
 
Blüte: Die Blüte von P. calderoniae erscheint im späten Frühjahr zusammen mit den ersten Sommerblättern und hat eine auffallend purpurrote Farbe die in der Gattung einzigartig ist.
Die 5 Blütenblätter sind schmal-länglich und am Rand spitz bis leicht abgerundet.
Die kelchförmige Kronröhre geht fließend in den langen Sporn über.
 
Bemerkung: Der Artname ist dem Botaniker Dr. Graciela Calderón de Rzedowski gewidmet, der aufgrund seiner hervorragenden Forschungsarbeit einen entscheidenden Beitrag zur Kenntnis der Flora von Mexiko geleistet hat.
P. calderoniae - ZAMUDIO RUIZ (1963) - Sect. Longitubus
PUBLIKATION: Bol. Soc. Bot. Mex. 68: 85 (2001)
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Verbreitung: Departement Chuquisaca, nahe Nuevo Mundo a Padilla, Bolivien. Wächst im sog. Tucumano Forrest an steilen Sandsteinfelsen, die ständig von Wasser überrieselt werden in Höhen von 2100 - 2500 m.

Merkmale: P. chuquisacensis unterscheidet sich von den übrigen Arten der südamerikanischen Anden durch ihre schmal-länglichen, sehr dünnen Blätter, die eine Länge von 4 - 6 cm und eine Breite von 2 - 3 cm erreichen können. Die Blattränder sind leicht nach außen eingerollt. Ältere Pflanzen bilden seitliche Ausläufer, an deren Ende sich Ablegerpflanzen entwickeln.
 
Blüte: Die rein weiße, kelchförmige Blüte erscheint im Frühjahr. Die Oberlippe ist deutlich kürzer als die Unterlippe und die Petalen sind stark eingeschnitten. Der Schlund ist mit weißen Härchen besetzt. Die Kronröhre ist leicht gekrümmt und geht fließend in den kurzen grünen Sporn über.
 
Kultur: Im Vergleich zu den übrigen südamerikanischen Arten ist P. chuquisacensis recht einfach zu kultivieren.
 
Bemerkung: Benannt wurde die Art nach dem Departement Chuquisace, Boliven in dem die Pflanzen gefunden wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen existiert nur dieser eine Standort. Daher ist P. chuquisacensis eine sehr seltene und schützenswerte Art.
P. chuquisacensis - Beck, Fleischmann, Huaylla, Müller & Borsch  (2008) - Sect. Ampullipalatum
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